Grüner Tee lässt die Brust wachsen!

Jeder weiß, dass grüner Tee gut für die Gesundheit ist. Obwohl seine Farbe und der Geschmack nicht immer Begeisterung weckt sind seine gesundheitsfördernden Eigenschaften unumstritten. Die Einnahme von grünem Tee verbessert den Stoffwechsel, hat vorteilhafte Effekte auf die Haut und verhindert viele Krankheiten, z. B. Herz-Kreislauf-Störungen. In letzter Zeit jedoch haben Wissenschaftler über eine interessante Eigenschaft des grünem Tees berichtet.



traditional-756493_1280Die Forscher fanden heraus, dass der Tee völlig andere Wirkung auf Frauen und Männern hat. Bei Frauen konnte beobachtet werden dass der grüne Tee positive Auswirkungen auf das Gewicht der Probanden hatte außerdem haben die US-Forscher entdeckt, dass dieses Getränk auch den Wachstum der weiblichen Brust fördert. Das im grünem Tee enthaltenen: L-Theanin und Koffein stimulieren die Aktivität des Brustgewebes, was zu seinem Wachstum führt. Die besten Ergebnisse erhält man durch die Herstellung eines starken Getränks aus grünem Tee , Honig und Zitrone.

Durchführung ähnlicher Untersuchungen über die Eigenschaften des grünen Tees:
Niederländische Forscher haben ferner festgestellt, dass der Tee Vorteile nicht für die Brüste sondern auch für das mänliche Gehirn hat.






Darmsanierung Zum Wohle des Körpers

Darmsanierung – Zum Wohle des Körpers

Darmsarnierung Gesundheit Naturheilkunde

Darmsarnierung Auf natürliche Art

Viele Menschen leiden an Verdauungsproblemen und schlagen sich tagtäglich mit Beschwerden herum. Der Lebenswandel und die heutige industrielle Gesellschaft führen schnell zu ungesunder Ernährung. Wir achten immer weniger auf unseren Körper und nehmen uns nicht die Zeit, bewusst zu essen und darauf zu achten, was wir zu uns nehmen.
Bis zu vierhundert natürliche Darmbakterien besiedeln unseren Darm und sind für die Aufrechterhaltung der Darmflora und -gesundheit verantwortlich. Wichtige Vitamine werden im Darm hergestellt und die Verdauung ist für einen gesunden Gesamtzustand unerlässlich. Zudem wird ein großer Teil des Immunsystems vom Darm aus gesteuert und reguliert. Ist der Darm im Ungleichgewicht, leidet der gesamte Körper. Die körperinternen Bakterien können nur anständig arbeiten, wenn der Darm im Gleichgewicht ist.
Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen oder Blähungen können unter anderem die Folge einer gestörten Darmflora sein. Um diese wieder ins Lot zu bringen, ist neben einer Ernährungsumstellung eine Darmsanierung der erste Schritt.


Mit einer Darmsanierung zur besseren Gesundheit

Etliche Beschwerden und Erkrankungen werden in erster Linie nicht mit Darmproblemen in Verbindung gebracht. Umso erstaunlicher ist es, dass Betroffene sich nach einer Darmsanierung häufig sehr viel besser fühlen. Der Gesundheitszustand scheint sich wieder zu regulieren, sobald die Darmflora wieder intakt ist. Dies kommt nicht von ungefähr, so ist doch der Darm für die Nährstoffversorgung des Körpers verantwortlich. Außerdem sorgt er mitunter für seine Entgiftung. Zwar ist der menschliche Körper zu enormer Selbstregulation und -regeneration fähig, ist er allerdings im Gesamten im Ungleichgewicht, verliert er diese Fähigkeit.
Bei einer Darmsanierung wird die ursprüngliche Darmflora mit ihren eigenen Bakterien wieder hergestellt. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei der erste Schritt immer eine Darmreinigung sein sollte. Hierbei werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt und der Darm kann sich erholen. Sobald akute Beschwerden wie Durchfälle oder Verstopfungen abgeklungen sind, kann mit dem Aufbau der Darmflora begonnen werden. Vorher sollte jedoch abgeklärt werden, ob andere körperliche Beschwerden wie Allergien oder Infekte hinter den Beschwerden stecken.

Die Darmflora natürlich wieder aufbauen

Die Darmreinigung geht der -sanierung voraus. Je nach Beschwerdebild wird die Therapie den Bedürfnissen angepasst. Möglich ist der Einsatz von pflanzlichen Mitteln, aber auch eine Colon-Hydro-Therapie ist keine Seltenheit. Hierbei wird der Darm über Einläufe gesäubert. Diese Verfahren werden von Heilpraktikern angeboten, reinigen aber nur den Dickdarm. Daher sind zusätzliche Spülungen ratsam.
Je nach Fall kann es zudem nötig sein, schädliche Pilzinfektionen zu behandeln. Allerdings reicht es hierbei nicht aus, die Darmreinigung einmalig durchzuführen. Als Kur ist eine mehrwöchige Reinigung empfehlenswert.
Sind die Beschwerden verschwunden, kann mit der eigentlichen Darmsanierung begonnen werden. Grundsätzlich besteht der Neuaufbau der Darmflora aus der Gabe von gesundheitsfördernden Bakterien wie Lactobazillen oder Kolibakterien. Diese wirken sich positiv auf die Erneuerung der Darmschleimhaut aus. Angefüttert werden außerdem physiologischen Darmbakterien, welche die Produktion körpereigener Stoffe wie Inulin begünstigen sollen. Die Einnahme erfolgt meist in Kapsel- oder Tablettenform und sollte – wie die gesamte Darmsanierung – von einem Heilpraktiker mitverfolgt und angeleitet werden. Dieser kann auch Tipps zur Ernährung geben, welche gleichzeitig umgestellt werden sollte. Diese Umstellung muss auch nach der Darmsanierung, die rund vier bis sechs Wochen dauert, möglichst beibehalten werden, um die Entstehung ein erneutes Ungleichgewichts zu verhindern. Viel Wasser und frischgepresste Säfte können dazu beitragen, die Darmflora wieder aufzubauen und zu erhalten. Die zusätzliche Einnahme von Flohsamenschalen hilft dem Körper zudem effektiv, verhärteten Kot und Schleimhautschichten auszuscheiden, während die Einnahme von Bentonit Schadstoffe bindet und bei deren Abtragung hilft.
Zusätzlich können auch Einläufe, sofern sie in Maßen angewendet werden, dem Körper bei der Ausschwemmung von Giftstoffen behilflich sein.

Die Intensität der Darmreinigung hängt von der Stärke der Beschwerden und der persönlichen Präferenz ab. Zur Unterstützung der Darmsanierung können auch Fastentage eingeführt werden.


 




Bernsteintinktur das Heilmittel aus der Natur

Bernsteintinktur

Die Geschichte des Bernsteins

Bernstein Tinktur herstellen

Naturbernstein für die Berrnstein Tinktur

Bernstein, das Gold der Ostsee, ist dem Menschen seit Jahrtausenden bekannt und das fossile Harz wurde bereits in der Steinzeit zu Schmuck verarbeitet. Der klare bis undurchsichtige gelbliche Edelstein wird hauptsächlich im Ostseeraum und im Baltikum gewonnen, verbreitete sich aber im Laufe der Jahrhundert durch seine zunehmende Bedeutung als Handelsgut auch im Süden. In der Bronze- und Eisenzeit wurde Bernstein vor allem bei den Römern und Griechen als Tauschmittel, Grabbeigabe und Statussymbol immer beliebter. Bereits die Wikinger verwendeten Bernstein als Granulat in Salben sowie als Räucherwerk.
Die heilende Wirkung des Bernsteins wurde in der Antike mit der Entdeckung seiner elektrostatischen Eigenschaften herausgefunden. Schon zu dieser Zeit wurde erforscht, dass Bernstein ähnlich wie ein Magnet funktioniert und somit Krankheitserreger anzieht und bindet. Mystik und Heilkunde vermischen sich hier. Da für die Kräfte des Edelsteins keine verständliche Erklärung vorlag, wurde Bernstein als Dämonenabwehrer in Amuletten und kultischen Schmuckstücken getragen. Heilkundige und Gelehrte wie Hildegard von Bingen und Andreas Aurifaber halten den Bernstein ausführlich als Heilmittel gegen eine Vielzahl von körperlichen und seelischen Erkrankungen fest. Das fossile Harz wurde durch seine antibakterielle und desinfizierende Wirkung als natürliches Antiseptikum für Wunden und Entzündungen verwendet sowie als Stimmungsaufheller bei Trauer, Niedergeschlagenheit und Angstzuständen. Im Mittelalter wurde weißer Bernstein als vorbeugende Maßnahme gegen die Pest verstanden und wurde folglich als begehrtes Heilmittel gehandelt. Später lassen sich detaillierte Rezepturen für Bernstein in Salben und Aufgüssen für äußere und innere Anwendungen finden. Aus dieser Zeit stammt auch die weite Verbreitung von Bernsteintinkturen, -ölen, -pulver und -wasser.



Die Herstellung einer Bernsteintinktur
Zur Herstellung einer Bernsteintinktur werden Rohbernsteingranulat und 90% bis 95%iger Alkohol benötigt. Hierfür werden in eine dunkle, vorzugsweise braune, Glasflasche 50 g Granulat gefüllt und mit etwa 0,25 ml des Alkohols übergossen. Anschließend muss die Mischung zehn Tage zum Ziehen luftdicht verschlossen sein. Der Bernstein wird während dieser Zeit im hochprozentigen Alkohol leicht angelöst und setzt ätherische und harzige Substanzen frei. Im Regelfall lösen sich die kleinsten Steinchen komplett auf. Die fertige Tinktur riecht und schmeckt harzig.
Bernsteingranulat wird häufig als räucherfertiges Granulat angeboten. Alternativ können gröbere Steine mit einem Mörser problemlos zerkleinert werden. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass die Steine unbearbeitet und ungefärbt sind. Je naturbelassener der Stein, desto besser, denn Schleifen und Formen hat Auswirkungen auf die spätere Wirksamkeit.

Anwendung und Wirkung
Chemisch betrachtet besteht Bernstein aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel und Asche. All diese Elemente gelten als Grundelemente des Lebens und dienen so dem Aufbau gesunder Zellen und der Zellerneuerung. Bernsteintinkturen gelten als Vitalmittel und helfen im Allgemeinen bei der Stärkung des Körpers und des Immunsystems. Sie kommen daher insbesondere bei Grippen, Entzündungen und Infektionen zum Einsatz. Die Wirkweise der Tinktur ist stark abhängig von der Art der Verabreichung. Bernstein wird sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden eingesetzt. Ebenso findet er bei der Behandlung von seelischen Erkrankungen wie Depressionen, Hysterie und Niedergeschlagenheit Verwendung.
Nimmt man die Tinktur innerlich und in Tropfenform ein, werden nur wenige Tropfen benötigt. In diesem Fall werden drei bis fünf Tropfen täglich in Getränke gegeben. Am beliebtesten ist hier Tee. Bei täglicher Anwendung bekämpft die Tinktur Erkältungssymptome, senkt Fieber und lindert Kopf-, Ohren- und Gliederschmerzen ebenso wie Muskel- und Knochenbeschwerden. Ebenso kann die tägliche Einnahme positive Auswirkungen auf die Stimmung haben. Bernstein wirkt ausgleichend und fördert die innere Harmonie.
Äußerlich ist die Anwendung von in Bernsteintinktur getränkten Umschlägen sehr beliebt, insbesondere bei äußeren Verletzungen mit Entzündungen sowie bei bakteriellen oder viralen Infektionen. Bernsteintinkturen finden auch bei Pilzinfektionen, vor allem bei Fußpilz Verwendung.
Bereits das Einatmen des ätherischen und harzigen Geruchs lindert Anfälle von Epilepsie. Mehrmaliges Einreiben von Stirn und Schläfe entspannt, beruhigt und wirkt schmerzlindernd bei migräneartigen Kopfschmerzen, während punktuelles Einreiben der betroffenen Stellen rheumatische Symptome und Muskelverspannungen lindert.






Naturheilkunde für Tiere, Tierheilkunde für Hund, Katze, Pferd

Naturheilkunde bei Tieren – sanfte Heilung für Tiere

 

Immer mehr Menschen lassen ihre Tiere bei einem Tierheilpraktiker oder Tier-Homöopathen behandeln. Viele Tierhalter möchten ihren geliebten Tieren die übliche schul-medizinische Behandlung mit starken Medikamenten ersparen. Andere wiederum sind von dem ganzheitlichen Ansatz überzeugt, den die klassische Tiermedizin meist nicht anwendet: Es gibt nur wenige Tierärzte, die zugleich auch homöopathisch oder mit anderen Naturheilverfahren behandeln.

Naturheilkunde für Tiere ist ganzheitliche Medizin

Die meisten Naturheilverfahren für Tiere sind nach dem ganzheitlichen Ansatz aufgebaut. Krankheiten werden als Zeichen einer gestörten Balance zwischen Körper, Seele und Geist verstanden. Durch die Wiederherstellung der ursprünglichen Harmonie mittels Naturheilmittel wird der Selbstheilungsprozess eingeleitet: Das Tier wird wieder gesund. Die Naturheilkunde für Tiere hat eine lange Tradition und beruht – auch wenn manche schul-medizinisch orientierten Tierärzte ihre Wirksamkeit leugnen – auf bewährten therapeutischen Methoden und zum Teil Jahrhunderte altem Erfahrungswissen.

In der Naturheilkunde für Tiere eingesetzte diagnostische und therapeutische Verfahren sind beispielsweise Homöopathie, Bachblüten-Therapie, Tier-Physiotherapie, Tier-Osteopathie, Tier-Akupunktur, Tier-Phytotherapie, Tier-Kinesiologie, Tier-Chiropraktik und esoterische Diagnose- und Therapieansätze wie Bioresonanz und Magnet-Laser-Therapie. Immer beliebter wird die homöopathische Behandlung von Tieren: Viele Tierhalter, die selbst gute Erfahrungen mit dieser schonenden Therapiemethode gemacht haben, möchten auch ihren geliebten Tieren die Möglichkeit geben, ohne chemische Keule gesund zu werden.

Naturheilkunde für Tiere beruht im Wesentlichen auf denselben Prinzipien wie Natur-Heil-Verfahren, die beim Menschen angewandt werden. Meist sind es Haustiere, die in die Praxen von Tierheilpraktikern gebracht werden. Doch auch Pferde werden mit Naturheilkunde für Tiere behandelt. Was die Naturheilkunde Tiere nicht bieten kann, sind Anästhesien, Operationen und Impfungen. In solchen Fällen wird der Tierhalter dann an einen Tierarzt verwiesen.

Homöopathie bei Tieren

Tier Homöopathie wird bei akuten, chronischen und wiederkehrenden Erkrankungen eingesetzt. Dabei behandelt man nach zwei Therapie-Methoden: nach der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann und mithilfe von Schüßler-Salzen.


Vor mehr als 200 Jahren entwickelte der deutsche Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann eine therapeutische Methode, bei der potenzierte (verdünnte) Arzneimittel eingesetzt werden, um die bei herkömmlichen Medikamenten auftretenden Nebenwirkungen zu eliminieren. Durch Potenzierung der Ur-Substanz wird ihre Heilwirkung für den Organismus gesteigert. Die Höhe der Potenz des verabreichten Mittels richtet sich nach der Sensibilität des tierischen Patienten und der Art seiner Erkrankung. Die Dosis wird seinem Körpergewicht angepasst. Als Ursubstanzen setzt man meist Pflanzen und Mineralien ein.

Homöopathie Mittel haben die Potenzen C, D und LM. Mittel mit der Potenz C werden bei chronischen Beschwerden, solche mit der Potenz D bei akuten Gesundheitsstörungen verordnet. Die Ziffer hinter der Potenz gibt deren Höhe wieder. Ab der Potenz D 23 lassen sich die Ursubstanzen nicht mehr nachweisen. Bei akuten Beschwerden setzt man Mittel mit niedrigen Potenzen (bis Ziffer 12) ein. Bei länger andauernden Krankheiten und solchen mit seelischer Komponente verwendet man Mittel mit hohen Potenzen ab D30. Höchstpotenzen ab D200 werden bei Verhaltungsstörungen verordnet.

In manchen Fällen kommt es nach erstmaliger Einnahme homöopathischer Medikamente zur so genannten Erst-Verschlimmerung: Die Symptome verstärken sich. In einem solchen Fall sollte der Tierhalter die Eingabe kurzzeitig aussetzen. Der Effekt ist harmlos, zeigt jedoch, dass das Mittel wirkt. Homöopathie Mittel haben grundsätzlich keine Nebenwirkungen und können auch andere Behandlungsmethoden sinnvoll ergänzen.

Homöopathische Präparate aktivieren die Selbstheilungskräfte des tierischen Körpers und werden als Globuli (Kügelchen auf Zucker-Basis), Schmelz-Tabletten auf Laktose-Basis und Tropfen verabreicht. Die bei Tieren beliebteste Darreichungsform sind die Globuli. Sie schmecken süßlich und werden einfach in die Schnauze oder ins Trinkwasser gegeben.

Homöopathie bei Hunden

Homöopathie bei Tieren

homöopathie für hunde

Grundlage für die Verordnung von Medikamenten der Homöopathie für Hunde sind die Informationen, die der Tierhalter über sein Tier gibt. Er schildert die Symptome, die Krankheitsvorgeschichte, die Verhaltensweisen und Eigenschaften seines Tieres. Aufgrund dieser Angaben, der körperlichen Konstitution und des Körpergewichts des Hundes wählt der Tier-Homöopath das geeignete Mittel aus und legt Potenz und Dosierung fest. Wie häufig und in welchen Abständen das Mittel gegeben werden muss, richtet sich danach, ob es sich um eine akute (Kolik, Schock, etc.), subakute oder chronische Störung handelt.
Bei der Homöopathie Hund kommen meist Globuli zum Einsatz, da ihr Trägerstoff von Hunden gut vertragen wird.

Die Globuli erhält der Tierhalter direkt beim Tier-Heilpraktiker. Für Haustiere sind homöopathische Mittel rezeptfrei. Tropfen enthalten den Wirkstoff in flüssig verschüttelter Form und sind mit 70 Vol.% Alkohol versetzt.

Mit Homöopathie für Hunde werden körperliche Erkrankungen wie Abszesse, Furunkel, Allergien, Bronchitis, Verstopfung, Erbrechen, Gelenkentzündung, Parasiten (Spulwurm, Bandwurm, Hakenwurm) und seelische Störungen (Angst) geheilt.



Homöopathie bei Pferden

Auch bei Pferden werden homöopathische Behandlungen mit Erfolg angewandt. Die Tiere lieben die kleinen süß schmeckenden Globuli. Man gibt ihnen statt der Tabletten Kügelchen, da die Tabletten bei Pferden mitunter Verstopfung oder Durchfall auslösen. Homöopathie Pferd Mittel zeigen sogar bei Verhaltensstörungen große Wirkung.

Bei den äußerst sensiblen Pferden sucht der Tierheilpraktiker nach dem so genannten Konstitutionsmittel. Zu diesen gehören beispielsweise die seit Jahrhunderten erfolgreich eingesetzten Mittel Arnica, Nux vomica und Crataegus. Jedes Pferd hat ein bestimmtes Mittel, das aufgrund seiner Eigenschaften optimal zu seinen Eigenschaften passt. Das Typen-Mittel wird dem Pferd dann nur einmal und in sehr hoher Potenz gegeben. Konstitutionelle Therapien dürfen nur in enger Zusammenarbeit mit dem Tier-Homöopathen durchgeführt werden, da es sonst zur Symptom-Verschiebung und zur Verabreichung des falschen Mittels kommen kann.

Bewährt haben sich bei Pferden auch die Schüssler Salze, für die ebenfalls gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Mit diesen 12 Mineralsalzen nach Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler wird das Gleichgewicht einzelner Mineralsalze im Körper wiederhergestellt. Die in einer bestimmten Potenz verabreichten Homöopathie Pferd Mittel können sogar prophylaktisch eingesetzt werden. Sie haben keine Nebenwirkungen. Werden sie versehentlich überdosiert, scheidet das Pferd sie über den Urin wieder aus. Schüssler Salze gibt es als Kügelchen, Tabletten und Tropfen. In Tablettenform werden sie von den Tieren besser vertragen. Setzt man sie als Komplexmittel ein – dabei werden verschiedene Homöopathie Pferd Mittel in unterschiedlicher Potenzierung gegeben – kann man die Erst-Verschlimmerung vermeiden.

Kolloidales Silber

Kolloidales Silber (KS) wird auch Nano-Silber oder Silberwasser genannt. Es besteht aus winzigen Silber-Partikeln von Nanometer-Größe, die in bi-destilliertem Wasser gelöst sind. KS wird als Alternativ-Behandlung zu den chemischen Antibiotika und zu Kortison verabreicht. Kolloidales Silber kann äußerlich und innerlich als Tropfen und äußerlich in Salben-Form (bei Hauterkrankungen) angewandt werden. Da das Metall Silber keimtötend wirkt, setzt man es bei der Behandlung von bakteriellen, viralen, mykotischen und von Parasiten verursachten Krankheiten ein. Im Gegensatz zu vielen Antibiotika zerstört kolloidales Silber die für den Tierpatienten nützliche Darmflora nicht. Man verwendet das Mittel bei allen Haustieren und Nutztieren.

Bei Kleintieren gibt man beispielsweise 6-mal täglich 2 Tropfen Kolloidales Silber in den Mund des Tieres oder vermischt es mit seinem Futter. Katzen und Hunde erhalten eine Dosis von 6-mal täglich 8 Tropfen pro Kilogramm Körpergewicht. Bakterielle Infektionen können mit dem Einsatz von kolloidalem Silber schon innerhalb kurzer Zeit wirksam bekämpft werden. Da das Mittel wie ein Breitband-Antibiotikum wirkt aber ein natürliches Antibiotikum ist, eignet es sich für alle Arten von Erregern und Keimen. Tiere mit Juckreiz spüren nach einigen Tagen eine deutliche Besserung. Nach zwei bis vier Wochen ist die Haut vollständig regeneriert.

Im Video ist ein kolloidales Silber Generator zu sehen.

Bei Allergien blockiert KS die Ausschüttung von Histaminen und Prostaglandinen. Bei Intoxikationen mit Schwermetallen wirkt es entgiftend. Sogar altersbedingte Beschwerden wie Arthrose und Seh-Schwierigkeiten können mit kolloidalem Silber deutlich gelindert werden. Da es das Gewebe und die Schleimhäute nicht reizt, kann es sogar bei eitrigen Bindehautentzündungen verabreicht werden. Bei der innerlichen Anwendung wird das Mittel unverdünnt und in bestimmter Dosis vor den Mahlzeiten eingenommen. Wichtig ist, dass der tierische Patient ausreichend viel Flüssigkeit zu sich nimmt, damit die abgetötenen Erreger schnell ausgeschieden werden können. Kolloidales Silber kann auch mit anderen Therapien kombiniert werden (Gabe von Medikamenten, Homöopathie etc.).

Heilen mit Kräutern

Kräuter kann man dem tierischen Patienten zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen und Krankheiten und außerdem speziell zur Behandlung von Gesundheitsstörungen verabreichen (Phytotherapie). Auch bei dieser Naturheilkunde Tiere zeigt sich die gestörte Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele in der Konstitutionslage des Tieres. Auf sie reagiert der mit Kräuter Mischungen arbeitende Tierheilpraktiker. Behandelt werden Störungen der Atemwege, des Bewegungsapparats, der Haut, Leber, Nieren und des Magen-Darm-Trakts, die akut, chronisch oder wiederkehrend sind. Sogar Tiere, die eigentlich keine Pflanzenfresser sind, nehmen die Kräuterbehandlung gerne an. Ihnen gibt man die Kräuter als Kapseln, Dragees, Tropfen oder Tees.

Die in den Kräutern wirksamen Substanzen heißen sekundäre Pflanzenstoffe. Darunter versteht man Substanzen, die die Pflanze als Waffe gegen Insekten und Schädlinge einsetzt. Zu diesen Wirkstoffen gehören Chlorophyll, Flavonoide, ätherische Öle, Alkaloide und Glykoside. Da die pharmakologische Wirkung der meisten Pflanzen bekannt ist, können sie unbedenklich eingesetzt werden. Allerdings sollte man die Erkenntnisse aus der Kräuter-Medizin für Menschen nicht einfach auf Tiere übertragen, da manche Kräuter für Tiere toxisch sind.

Als Lieferant von wichtigen Mineralien und Spurenelementen sind Kräuter unentbehrlich für die tägliche Ernährung des Tieres. Da viele Allergien durch langjährigen Mangel an wichtigen Spurenelementen verursacht werden, helfen Kräuter(-Mischungen) auch bei allergischen Erkrankungen. Mineralien stellen den für die Tiergesundheit wichtigen Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts her, der durch falsche Ernährung aus dem Gleichgewicht geraten ist und heilen so Krankheiten, die durch Übersäuerung zustande gekommen sind.

Kräuter können ergänzend zur Homöopathie verabreicht werden. Allerdings sollte auch bei der Heilung mit Kräutern auf die richtige Dosis geachtet werden, um dem Tier nicht zu schaden. Außerdem sollte der besorgte Tierhalter niemals auf eigene Faust mit Kräuter-Mischungen herumexperimentieren: Nur ein geschulter Tierheilpraktiker kennt sich mit der genauen Wirkungsweise der Heilkräuter aus.






Was ist Naturheilkunde? Die 5 Säulen und ihre Wirkung

Was ist Naturheilkunde?

Die Wirkungsprinzipien der Naturheilkunde?

Anders als die Schulmedizin, die auf der Heilung von Symptomen einer Krankheit aufbaut, hat die Naturheilkunde, vielfach auch als alternative Medizin bezeichnet, den Menschen ganzheitlich im Blick und beschränkt sich nicht auf die Heilung oder Linderung von Symptomen, sondern hilft dem Körper, seine Selbstheilungskräfte gegen Krankheiten und Beschwerden einzusetzen. Als sanfte Medizin gewinnt sie neben der Schulmedizin eine immer größere Bedeutung, weil viele Menschen unzufrieden mit der Schulmedizin sind.

Die Naturheilkunde macht sich das Prinzip zunutze, dass jeder Mensch von Natur aus Selbstheilungskräfte hat, die ihm helfen, Krankheiten zu überwinden und Verhalten, das nicht gesundheitsförderlich ist, ausgleichen zu können. Dazu bedient sie sich einer Reihe unterschiedlicher Verfahren, die unter dem Oberbegriff Naturheilkunde zusammengefasst werden. Naturheilkunde ist eine Heilmethode, die auf 5 Säulen der Gesundheit aufbaut:

  • Licht
  • Luft
  • Wasser
  • Bewegung
  • Ernährung

Innerhalb dieser 5 Säulen gibt es ganz verschiedene Verfahren, die eine gemeinsame Basis haben: Sie heilen nicht selbst, sondern geben heilende Impulse, durch die die Selbstheilungskräfte angeregt werden. Jeder Mensch hat schon einmal erfahren, dass Krankheiten oder gesundheitliche Probleme ohne Erklärung verschwinden, ein Zeichen dafür, dass Selbstheilungskräfte vorhanden sind. Naturheilverfahren unterstützen diese inneren Heilkräfte und beziehen im Gegensatz zur Schulmedizin auch die seelischen Kräfte mit ein. Deshalb gehören auch Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Qi Gong, Atemtechniken oder Imaginationen zum Repertoire der Naturheilkunde.



Schon der griechischen Arzt Hippokrates (ca. 460 – 377 v. Chr.), der als Urvater der Heilkunde gilt, kannte diese Zusammenhänge und sah es als Aufgabe des Arztes an, den Patienten durch sein Wesen zu einem gesunden Leben zu motivieren. Hildegard von Bingen beschäftigte sich ausgiebig mit der Naturheilkunde und der Wirkung von Kräutern, die sie schon im Mittelalter in Büchern aufschrieb. Vor Sebastian Kneipp galt Viktor Prießnitz (1799 – 1851) als einer der Pioniere der Wasserheilkunde. Er arbeitete mit Kaltwasseranwendungen und Diäten. Die Wasserbehandlungen wurden von dem Pfarrer Sebstian Kneipp (1821 – 1897) weiterentwickelt und in mildere Reize modifiziert. Kneipp litt unter schwerer Tuberkulose und stieß durch diese Erkrankung an die Grenzen der Medizin seiner Zeit. Neben Wasseranwendungen und Diät nutzte er die Pflanzenheilkunde. Dr. med Heinrich Lahmann (1860- 1905) arbeitete ebenfalls mit Wasser-, Luft- und Lichtbehandlungen, entwickelte aber auch die Diät weiter, indem er die Wichtigkeit einer basenreichen Kost betonte. Dr. med Alfred Brauchle (1898 – 1964) kombinierte erstmals in seiner Dresdener Klinik die Schulmedizin mit der Naturheilkunde und fasste seine Erfahrungen in einem Buch zusammen, das damals viel verkauft wurde. Er teilte die Heilanreize in zwei große Wirkungsbereiche ein:

  • von der Haut ausgehende Wirkungreize (Sonne, Wärme, Licht, Kälte, Wasser, Erde)
  • Wirkungreize auf die Muskulatur (Ruhe, Entspannung, Massage, Gymnastik, Wegekuren)

Die Naturheilkunde setzt sich aus vielen Verfahren wie Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur, Osteopathie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Kräuteranwendungen, Biochemische Heilung mit Schüsslersalzen, Massagen etc. zusammen. Ihre Basis bilden die 5 Säulen Licht, Luft, Wasser, Ernährung und Bewegung.

Licht

Schon in der Antike war die Nutzung von Licht als therapeutische Maßnahme bekannt und Menschen wurde angeraten, Sonne zur Regeneration zu tanken. Lichttherapie hat zum Ziel, Patienten mit Infrarotlicht, künstlicher UV-Strahlung oder mit natürlichem Sonnenlicht zu behandeln. In Kuren werden sie oft mit Wasserbehandlung und Bewegungstherapie kombiniert. Besonders Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne sprechen sehr gut auf eine Lichttherapie an. Darüber hinaus wirkt Licht auch positiv bei rheumatischen Erkrankungen, Rachitis durch Mangel an Vitamin D und Osteoporose. Die Wirksamkeit bei diesen Erkrankungen ist durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt. Krankenkassen erkennen daher die Lichttherapie als wichtigen Bestandteil der Therapie an und übernehmen die Kosten. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass durch Sonnenbrand die Hautkrebsgefahr erhöht wird und die Haut altert, wenn Sonnenlicht zu hoch dosiert wird.

Luft

Auch frische Luft ist unverzichtbar in der Vorbeugung und Heilung von Krankheiten, weil die Körperzellen auf diese Weise optimal mit Sauerstoff versorgt werden. Die Naturheilkunde empfiehlt darüber hinaus Luftbäder, bei denen der Körper unbekleidet oder nur teilweise bekleidet ist und mit der Luft in Berührung kommt. Ein Luftbad kann im Freien wie auch im gut gelüfteten Zimmer stattfinden, Winter auch im beheizten, aber vor der Übung gelüfteten Zimmer. Ein paar Minuten morgens und abends helfen bei der Abhärtung des Körpers. Zum Ausgleich von Wärmeverlusten sind Gymnastik und Bürstenmassagen gut geeignet. Luftbäder wirken nicht nur abhärtend, sondern sind auch erfrischend, anregend und beruhigend.



Wasser

Auf seiner Suche nach geeigneten Heilmethoden für seine Tuberkulose entdeckte Pfarrer Kneipp die Wasseranwendungen für sich. Dass Wasser eine positive Wirkung auf die Gesundheit hat, war schon vor seiner Zeit bekannt, aber er verfeinerte die Anwendungen. Die Heilwirkung der Kneippschen Wasseranwendungen, von denen es ca. 120 verschiedene gibt, beruht auf Temperaturreizen. Durch den dosierten Wechsel von Kalt- und Warmwasserreizen wird die Durchblutung angeregt, der Stoffwechsel in Schwung gebracht und die Entschlackung des Körpers gefördert. Viele dieser Wasseranwendung lassen sich leicht in den Alltag integrieren, z. B. morgens nach dem Duschen ein kalter Guss oder während des Tages ein kalter Unterarmguss unter dem Wasserhahn bei Müdigkeit. Bei beginnenden Erkältungen hilft ein ansteigendes Fußbad oder Bad, gegen Kopfschmerzen und geistige Erschöpfung ein Gesichtsguss. Am bekanntesten ist das Wassertreten. Wasseranwendungen härten den Körper ab und stärken die Abwehrkräfte.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung liefert einen wichtigen Beitrag für ein gesundes Leben. Aber Kneipp meinte damit nicht Diäten oder allzu starre Ernährungsregeln, wie sie heute immer wieder auf den Markt kommen. Es geht vielmehr um Genuss und sich wohl fühlen. Schon Kneipp erkannte den Nutzen einer einfachen und nahrhaften Ernährung, die sich in heutigen Ernährungsempfehlungen wiederfinden. Am besten ist eine vollwertige Ernährung mit Obst, Wellness-Drinks, Gemüse, Getreide- und Milcherzeugnissen und mehr Gemüse als Fleisch. Nicht empfehlenswert sind einseitige Empfehlungen wie mehr Kohlenhydrate, möglichst kein Fett oder Low Carb mit viel Fett und Fleisch. Wegen individueller Vorlieben und Unverträglichkeiten ist es sinnvoll, dass jeder für sich selbst die für ihn angenehme Ernährung herausfindet. Hilfreich kann es sein, sich an den Körpersignalen zu orientieren.

Bewegung

Die Regeln von Pfarrer Kneipp sind einfach, zeitlos und gut zu praktizieren. Für ihn gehörte u. a. viel Bewegung an frischer Luft zu den heilungsstimulierenden Reizen. Niemand muss sich dabei zu Höchstleistungen antreiben. “Alle im rechten Maß”, so war Kneipps Devise. Dementsprechend würde er Fitnesstrainings im Fitnessstudio ablehnen und stattdessen Ausdauersportarten wie Spazierengehen, Walken, Radfahren oder Ballspiele an der frischen Luft empfehlen. Dabei sind keine Altersgrenzen gesetzt. Jeder kann sich so bewegen, wie er kann und wie es ihm Spaß macht. Kein Sport der Welt bringt der Gesundheit etwas, wenn man sich dazu mühsam zwingen muss. Es ist auch schon viel gewonnen, wenn man das Auto mal stehen lässt und zu Fuß geht oder die Treppe statt den Aufzug benutzt.



 




Gesunde Wellness-Drinks aus der Natur

Natürliche Wellness-Drinks

Wellness-Drinks aus der Natur wie Kombucha, Wasserkefir

Die Natur bietet viele schöne Blumen und Kräuter in vielen Facetten.

Die Natur selbst stellt die besten Wellness-Drinks her, so ist man sich heute bewusst. Das Zauberwort ist in diesem Zusammenhang das Wörtchen Vitalstoffe, wie sie in unraffinierten Getränken enthalten sind. Trotz oder eigentlich gerade wegen der fehlenden Raffinerie sind diese Vitalstoffe eine raffinierte Angelegenheit. Erzeugnisse wie Kombucha, Wasserkefir oder Ginger Root Beer können davon ein Liedchen singen. Für deren Produktion werden nämlich Mikroorganismen eingespannt, die in natürlichen Stoffwechselprozessen wertvolle Vitalstoffe in das Getränk abgegeben und dem Konsumenten damit allgemeines Wohlbefinden versprechen. Einige dieser raffinierten Wohlfühldrinks lassen sich von zuhause aus ohne viel Aufwand selbst herstellen. Erster Schritt dazu ist die Kultivierung von bestimmten Mikroben. Welche das sind und wie aus den Mikroorganismen Vitalstoffe werden, genau darum geht es in diesem Text.



Kombucha

Tee ist gesund. Das mag stimmen und dieses gesunde Getränk ist auch in Kombucha enthalten. In Kombucha ist der Tee aber nur der Lieferant für einige Mikronährstoffe. Für das eigentlich Gesunde an dem Getränk sind statt dem Tee selbst vielmehr schwerst arbeitende Mikroorganismen verantwortlich. Seinen Ursprung hat das Kaltgetränk nach der Überzeugung vieler Wissenschaftler in der chinesischen Küche. Schon während der Qin-Dynastie will man es dort hergestellt haben. Andere Forscher nennen Osteuropa die Heimat von Kombucha. Ganz egal woher es auch stammt – als Wirkung des gesunden Wellness-Drinks beschreiben Alternativmediziner heute die Entschlackung des Körpers in Kombination mit immunsystemischer Stärkung. Diese Effekte werden erst durch die schwere Arbeit der Mikroorganismen möglich, die Kombucha herstellen. Organische Stoffe lassen sich durch Enzymaktivitäten in andere Stoffe umwandeln, so ist bekannt. Dieser Prozess wird auch als Fermentierung oder kontrollierte Vergärung bezeichnet. Eine solche Fermentierung findet bei der Herstellung von Kombucha statt. Der Ausgangsstoff des Wellness-Drinks ist gesüßter Tee. Meist handelt es sich dabei um starken und gezuckerten Grün- oder Schwarztee. Dieser Tee wird mit dem organischen Teepilz in Kontakt gebracht, der den Ausgangsstoff enzymatisch verwandelt. Der Teepilz ist kein einzelner Pilz, sondern eine Symbiose aus dem einzelligen Hefepilz Ascomycet und Essigsäurebakterien.

Die Hefen vermehren sich während der Enzymaktivitäten vegetativ. Diese vegetative Vermehrung entspricht Sprossungen und Spaltungen. An der Oberfläche des Tees entsteht im Rahmen dessen eine weiße Geleeschicht. Auf diese erste Schicht legen sich mit den enzymatischen Aktivitäten permanent neue Schichten, deren Farbe abhängig von der Teesorte zwischen hellrosa und dunkelbraun variiert. Die Hefepilze verwandeln den Zucker des Tees während der Gärung in Kohlenstoffdioxid und Ethanol. Das Ethanol verwandeln die Bakterien wiederum in Glucuronsäure und Glukonsäure, die eine Hauptrolle für die gesundheitsförderlichen Effekte des Getränks spielen. Bei den beschriebenen Umwandlungsprozessen fallen Stoffwechselprodukte wie Essigsäure und Milchsäure an. Zusätzlich geben die Mikroorganismen gesunde Enzyme an das Getränk ab. Bis zum achten Tag der Gärung schmeckt Kombucha leicht süßlich. Nach rund 20 Tagen wird Essig aus dem Getränk. Industriell hergestelltes Kombucha gärt nur wenige Tage. Später wird Sirup zugefügt und noch existente Hefezellen werden im Rahmen einer Sterilisierung abgetötet. Das Resultat aus diesen Prozessen ist ein fein moussierendes Kaltgetränk mit süßsaurem Geschmack. Die Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen machen das Kombucha zu einem Wellness-Drink und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden des Konsumenten aus. Zusätzlich zu den Stoffwechselprodukten sind in dem Getränk Spurenelemente wie Zink und Mangan sowie Vitamin wie Vitamin B1, B6, B12 und C enthalten.



Wasserkefir (Japankristalle)

Was passiert, wenn man eine Kefirkultur in einem geschlossenen Gefäß mit Zucker, Stickstoff und Zitrone in Kontakt bringt? Japankristalle entstehen. Anders gesagt beginnt die Kefirkultur zu gären und entwickelt ein kristallin wirkendes Aussehen. Wasserkefir ähnelt stark dem Wellness-Drink Kombucha und teilt mit diesem Getränk sogar mehr Eigenschaften, als mit Kefir selbst. Der Wasserkefir ist ein kohlensäurehaltiges Wellnessgetränk mit einem Alkoholgehalt von bis zu zwei Prozent, das durch die Gärungsprozesse einer Kefirkultur aus Milchsäurebakterien und Hefepilzen entsteht. Wasserkefir gibt es nicht zu kaufen. Der Drink lässt sich dafür aber selbst herstellen. Um die Gärungsprozesse in Gang zu bringen, muss der Kefirkultur Zucker sowie Stickstoff hinzugefügt werden. Als Stickstoffquelle können verschiedene Arten von Trockenfrüchten dienen, so zum Beispiel Rosinen. Damit der Pilz nicht ausufert, kann die Kultur mit Zitronenschalen angesäuert werden. Die Gärung löst gesunde Bitterstoffe aus der Schale heraus und gibt dem Getränk damit einen leicht bitteren Beigeschmack. Die Kefirkultur wird am besten in ein geschlossenes Gefäß wie beispielsweise eine Milchflasche gegeben. Die Flasche wird neben der Kultur zusätzlich mit hartem Wasser befüllt, denn das darin enthaltene Calcium ist zur Gärung erforderlich. Die während der Gärung entstehende Kohlensäure sollte nicht aus dem Gefäß entweichen können.

Auch die Stoffwechselprodukte der Hefepilze und Milchsäurebakterien dürfen sich nicht verflüchtigen können. Die Gärzeit für die zucker- und stickstoffversetzte Kultur beträgt bis zu 72 Stunden. Während des Gärprozesses vermehrt sich die Kefirkultur über vegetative Teilungen um rund 20 bis 70 Prozent. Die Gärung von Wasserkefir ist in Deutschland mittlerweile eine beliebte Do-it-yourself-Aktion geworden. Auf zahlreichen Fensterbrettern des Landes sprudelt und lebt es seither. Die Kefirkristalle steigen im Wasser des Gärgefäßes fröhlich nach oben und sinken wieder nieder. Nach wenigen Tagen haben sie ein süß-saures, prickelndes Erfrischungsgetränk produziert, das mit seinem Geschmack an Bitter Lemon erinnert und bei Konsum biologische Aktivitäten im eigenen Körper in Gang setzt. Der fertige Wasserkefir soll den Blutdruck, die Blasenaktivität und die Darmaktivität regulieren. Zusätzlich werden dem Wellness-Drink oft nervenstärkende Eigenschaften nachgesagt. Für diese Effekte verantwortlich sind die Hefen und Bakterien im fertigen Getränk. Diese Mikroben enthalten wie auch die des Kombucha einen Vitamin-B-Komplex sowie Vitamin D und Vitamin C. Damit steigern sie das allgemeine Wohlbefinden des Konsumenten und machen dem Wasserkefir den Titel Wellnessgetränk so mehr als verdient. Die Ursprünge des Drinks vermutet man heute in Mexiko. Ein Zusammenhang scheint auch zu den Mikroben zu existieren, die innerhalb der Schweiz während der 30er Jahre als Tibi bekannt geworden sind.



Ginger Root Beer (Ingwer-Limonade)

Engländer und Amerikaner kennen das Ginger Root Beer schon lange. Nach Deutschland schwappt dieses Wohlfühl-Getränk mit einem Geschmack ähnliche des Ginger Ales erst in den vergangenen Jahren hinüber. Das Wohlfühlgetränk mit dem pikant intensiven Geschmack stammt vermutlich aus dem Kaukasus oder dem Baltikum, von wo aus britische Soldaten das Rezept aus dem Krimkrieg mit nachhause gebracht haben sollen. Der Drink enthält ähnlich des Wasserkefirs geringe Mengen Alkohol, aber ein echtes “Beer” ist das das Ginger Root Beer eigentlich nicht. Weder Hopfen, noch Malz sind darin enthalten. Der Herstellungsprozess des Ginger Root Beers ähnelt dem von Wasserkefir. Anders als Wasserkefir enthält das Getränk aber vor allem Ingwer, der im asiatischen Raum schon seit Jahrhunderten als Wohlfühl-Zutat und Energiespender bekannt ist. Zusätzlich enthält die Ingwer-Limonade Zuckerrohrmelasse, die aus dem Saft des Zuckerrohrs gewonnen wird und reich an Mineralstoffen ist. Wer Ginger Root Beer zu sich nimmt, versorgt sich neben Mineralstoffen außerdem mit wertvollen Spurenelementen wie Chrom, Kupfer, Phosphor, Eisen, Kalium, Kalzium oder Magnesium. Die Herstellung des gesunden Getränks erfolgt mithilfe einer spezifisch vermehrten Wasserkefirkultur. Wie schon beim Wasserkefir wird in einem geschlossenen Gefäß unter der Zugabe von Zitrone, Trockenfrüchten und Wasser die Ginger Root Kultur angesetzt.

Anders als beim Wasserkefir gibt der Kultivierende statt Zucker die Zuckerrohrmelasse als Gärstoff hinzu. Zusätzlich darf frischer Ingwer nicht fehlen. Innerhalb von ein bis zwei Tagen pflanzen sich die Mikroorganismen in dem Gärgefäß fort. Sie ernähren sich dabei von der Zuckerrohrmelasse und werfen gesunde Stoffwechselprodukte ab, so vor allem Vitamine und Enzyme. Wie auch beim Wasserkefir entstehen während des Gärprozesses Kristalle, die durch die Kohlensäure der Gärung auf und nieder steigen. Die Kristalle teilen sich. Die Hefepilze der Kultur lassen während der Gärung Alkohol entstehen, der wie auch beim Wasserkefir und dem Kombucha von den Bakterien der Kultur zu Milchsäure weiterverarbeitet wird. Ein Teil der vitaminhaltigen Mikroorganismen bleibt am Ende der Gärprozesse in dem Getränk erhalten. Speziell die Milchsäurebakterien können im menschlichen Darm Verdauungsprozesse unterstützen und so das allgemeine Wohlbefinden steigern.




Top 10 natürliche Antibiotika Teil 1

10 natürliche Antibiotika

Alternative Medizin, Natürliche Heilkunde.

Natürliche Alternative zu Tabletten.

Natürliche Antibiotika werden immer wichtiger

Antibiotika sind die Standardtherapie bei Infektionskrankheiten wie Mandelentzündung oder Halsentzündung. Sie töten Bakterien entweder ganz ab oder hindern sie zumindest an der Vermehrung. Bedenklicherweise ist Antibiotikaresistenz mittlerweile aber zu einer Volkskrankheit geworden. Das gilt vor allem für die westliche Welt, wo übermäßiger Fleischkonsum an der Tagesordnung ist. Speziell Geflügel soll die Gefahr für eine Resistenz bergen. Puten, Hühner, Enten und Gänse sind nämlich anfällig für viele Erkrankungen und werden von Zuchtstätten daher oft in großen Mengen mit Antibiotika gefüttert.

Wer eine Antibiotikaresistenz entwickelt, bei dem wirkt die Standardtherapie gegen Infektionskrankheiten nicht mehr oder nur noch unzureichend. Das kann im Krankheitsfall schlimmstenfalls lebensbedrohliche Konsequenzen haben. Muss es aber nicht zwingend denn viele Natursubstanzen wirken ähnlich wie Antibiotikum.



Diese natürlichen Antibiotika reichen von Teebaumöl über körpereigene Antibiotika bis hin zu Kurkuma. Speziell körpereigene Antibiotika haben gegenüber handelsüblichem Antibiotikum sogar einen unschlagbaren Vorteil. Sie schädigen keine gesunden Zellen, während pharmazeutisch produzierte Antibiotika durchaus mit einem schädlichen Effekt für gesunde Zellen verbunden sind. Antibiotikatherapien zerstören zum Beispiel oft die Darmflora, weil sie zusätzlich zu den Krankheitserregern auch die körpereigenen Mikroorganismen im Darm zerstören. Auf das Immunsystem wirken Antibiotika oft schwächend.

Natürliche Antibiotika stärken das Immunsystem dagegen meist. In der medizinischen Forschung hält man daher gegenwärtig verstärkt Ausschau nach einem natürlichen Ersatz für konventionelle Antibiotika. Auch viele Krankheitserreger haben heute nämlich schon eine Resistenz gegenüber antibiotischer Arzneistoffe aus dem Handel entwickelt. Die sogenannten Krankenhauskeime sind beispielsweise multiresistent und lassen sich über konventionelle Therapien kaum mehr kontrollieren. Da natürliche Antibiotika oft auch gegen solche resistenten Erreger wirksam sind, gewinnen sie für die Medizin aktuell zusehends an Bedeutung.

1. Körpereigene Antibiotika

Der Körper selbst ist sein bester Arzt, so sagt Großmutter und hat damit gar nicht so Unrecht. Im menschlichen Körper werden zahlreiche Arzneimittel hergestellt, darunter auch körpereigene Antibiotika. In jedem Menschen lebt es, denn unzählige Bakterien besiedeln sei Inneres und produzieren die heilenden Substanzen. Das Immunsystem soll den Organismus vor Krankheiten schützen und greift zu diesem Zweck mit einer sogenannten Immunantwort alle als fremdartig erkannten und als gefährlich eingeschätzten Substanzen an.

Ganz alleine wäre das Immunsystem aber vermutlich überfordert. Zur Hand gehen ihm deshalb Billionen von Mikroorganismen, die die Haut, die Schleimhäute der Nase und des Rachens oder auch den Darm besiedeln. Diese körpereigenen Kulturen helfen dem Immunsystem bei der Bekämpfung von fremdartigen oder schädlichen Mikroorganismen. Das Mikrobiom des Menschen, also die körpereigenen Gruppen an Mikroorganismen, stellen unter gewisser Spezialisierung verschiedene bioaktive Substanzen her.

Diese bioaktiven Substanzen interagieren mit körpereigenen Zellen und Botenstoffen. Die weibliche Vagina besiedelt zum Beispiel das Milchsäurebakterium Lactobaciilus gasseri. Dieses Bakterium stellt körpereigenes Antibiotikum her. Als schädlich erkannte Bakterien tötet der Wirkstoff ab. Wenn das Immunsystem dagegen Entwarnung gegeben hat und eine Substanz als ungefährlich erkannt hat, dann greift der Wirkstoff diese Stoffe nicht an. Unschädliche oder sogar nützliche Organismen werden so nicht durch das natürliche Antibiotikum abgetötet. Auf der Haut übernehmen wiederum antimikrobielle Eiweiße die Aufgaben eines Antibiotikums. Wenn die insgesamt zwei Quadratmeter große Hautfläche verletzt ist, dann bietet sie Bakterien und Krankheitserregern einen Durchgang in den Körper.

Bei Verletzungen werden daher antimikrobielle Eiweiße auf die Haut abgegeben, die das Eindringen von Erregern verhindern sollen. Diese Proteine töten Mikroorganismen schon ab, bevor das Immnsystem überhaupt auf sie reagieren kann. Sie schützen so die Haut, aber auch daran angrenzendes Gewebe effektiv vor Infektionen. Im Gehirn stellen Immunzellen zu ähnlichen Abwehrzwecken Itakonsäure her, die ebenfalls antibiotische Funktionen erfüllt und so Bakterien im zentralen Nervensystem bekämpft.

2. Kolloidales Silber

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist kolloidales Silber gesundheitlich gesehen Gold wert. Damals setzt die Medizin die Substanz erstmals zur Bekämpfung von Infektionen ein. Kolloidales Silber besteht aus ultrafeinen Partikeln elementaren Silbers. Kolloidpartikel sind sogar die kleinsten Teile, in die sich die Substanz ohne den Verlust ihrer natürlichen Eigenschaften zerlegen lässt. Die nächste Zerkleinerungsstufe wäre ein Atom.

Die ultrafeinen Kolloidpartikel inaktivieren so schon in geringer Konzentration zahlreiche Bakterien und Pilze, indem sie Silberkationen freisetzen. Diese positiv geladenen Silberionen hemmen den Stoffwechsel von Mikroorganismen, indem sie biochemisch mit schwefelhaltigen Funktionsgruppen von bestimmten Aminosäuren oder Proteinen reagieren. Diese Reaktion ist als oligodynamischer Effekt bekannt und beschreibt die schädliche Wirkung von allen positiv geladenen Metallionen auf lebendige Zellen. Wegen seiner minimalen Struktur kann Nanosilber Zellwände und Zellmembranen durchdringen. Es entfaltet seine antimikrobielle Wirkung somit sogar im Inneren von Mikroorganismen oder deren Sporen.

Die Silberpartikel stoppen in den Mikroorganismen die Sauerstoffgewinnung, indem sie ein Enzym blockieren. Der Mikroorganismus stirbt in Folge dessen ab. Bislang ist kein Bakterium bekannt, das diesen Vorgang überlebt. Nur gesunde Zellen werden von den Silberkationen erfahrungsgemäß nicht angegriffen. Schon in der Antike wusste man offenbar von diesen antibiotischen Effekten kolloidalen Silbers. Im alten Ägypten, bei den Griechen, Römern, Persern, aber auch Indern und Chinesen wandte die Medizin daher schon Silber an. Im Mittelalter verabreichten Ärzte Silbermangam sogar zur Ausleitung von schädlichen Substanzen wie Quecksilber und behandelten Hauterkrankungen wie Krätze durch silberhaltige Salben.



Vorräte wurden damals in Silbertruhen aufbewahrt, was sich als konservierend und keimtötend herausstellte. Die äußerliche Anwendung von kolloidalem Silber hat sich in klinischen Studien mittlerweile als nützlich erwiesen und wurde daher ins europäische Arzneibuch aufgenommen. Anders als die Wirksamkeit der äußerlichen Anwendung in Form von Wundauflagen hat sich die gesundheitliche Wirksamkeit der innerlichen Anwendung bislang nicht bestätigt. Wie auch gegen Antibiotika können Mikroorganismen nach einer längeren Anwendung übrigens auch eine Resistenz gegenüber der Silberkationen entwickeln. Das macht Silber zu einem weniger effektiven Antibiotikum, als es beispielsweise körpereigene Antibiotika sind. Für effektiver als handelsübliche Antibiotika halten viele Heilpraktiker die Anwendung aber trotzdem. Sollte in keinem Krisenvorsorge Shop fehlen.

3 Oreganoöl

Dass die Pasta ohne Oregano nicht besonders gut schmeckt, ist sozusagen Allgemeinwissen. Die Verwendung als Gewürz ist der Pflanze also in die Wiege gelegt. Auch die Anwendung als Arzneimittel ist Oregano aber vorbestimmt – nur dass das bedeutend weniger Menschen bekannt ist. Oregano ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler, die ursprünglich im Mittelmeerraum gewachsen ist. Neben ätherischen Ölen wie Thymol enthält das Gewächs zahlreiche Gerb- und Bitterstoffe. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe wurde Oregano schon von den alten Griechen als Heilmittel angewandt.

In China wird das Gewächs seit mehreren Jahrhunderten gegen Darmbeschwerden, Hautausschläge und Fieber eingesetzt. Die medizinische Verwendung von Oregano in der westlichen Welt hat sich seit dem Mittelalter verändert. Nichtsdestotrotz werden der Pflanze speziell in Form von Oreganoöl auch heute noch Heilwirkungen nachgesagt. Oreganoöle enthalten vor allem Phenole. Diese Phenole wirken in der Aromatherapie effektiv gegen Bakterien und entfalten so antibiotische Wirkung. Oreganoöl ist eine konzentrierte Mischung und wirkt stärker als das getrocknete, aber auch das frische Kraut. Die Polyphenole des Öls sind Antioxidantien. Diese Stoffe schützen den Körper vor oxidativem Stress, indem sie radikalische Kettenreaktionen unterbreche und die Radikalen durch die Übernahme oder die Abgabe von Elektronen enzymatisch abbauen. Abgesehen davon enthält Oreganoöl Carvacrol.

Dieser Naturstoff wirkt entzündungshemmend, indem die Substanz den Entzündungsstoff Cyclooxygenase-2 inhibiert. Heute wird Oreganoöl vor allem gegen Verdauungebeschwerden und Erkrankungen der oberen Atemwege angewandt. Eine US-amerikanische Studie bestätigte beispielsweise auch, dass das ätherische Öl gegen eine Infektion mit MRSA-Staphylokokken ungleich wirksamer ist, als die konventionellen Antibiotika der Pharmaindustrie. Das hängt vor allem damit zusammen, dass MRSA-Staphylokokken gegenüber fast aller Antibiotika bereits resistent sind. Aufgrund dieser Multiresistenz sterben jährlich Tausende von Menschen an einer Infektion mit den Mikroorganismen. Oreganoöl könnte das offenbar ändern.

4 Teebaumöl

Die Heimat des bis zu sieben Meter hohen Teebaums ist der australisch Sumpf. Die ledrigen Blätter und die Zweigspitzen des Gewächses werden mit Vorliebe zum ätherischen Teebaumöl verarbeitet. Wie alle ätherischen Öle enthält auch das Teebaumöl medizinisch relevante Verbindungen wie Terpene, Sesquiterpene und aromatische Verbindungen. Durch ihre feine Molekülstruktur dringen ätherische Öle über die Haut, den Magen und die Lunge leicht in den Blutkreislauf ein, wo sie ihre volle Wirkung entfalten.

Die antimikrobielle Wirkung von Teebaumöl hat sich mittlerweile in zahlreichen Studien bestätigt. Besonders in der Alternativmedizin findet diese Substanz Verwendung als Antibiotikaersatz. Wie Antibiotika wirkt das Öl sowohl antiseptisch, als auch bakterizid. Zusätzlich entfaltet Teebaumöl fungizide Wirkung. Daher eignet sich das Mittel beispielsweise zur Therapie bei Akne, Schuppenflechten, Pilzen oder offenen Wunden. Die ersten Studien zur Bestätigung der fungiziden, bakteriziden und antiseptischen Wirkung von Teebaumöl führten europäische Einsiedler in Australien schon gegen Anfang des 20. Jahrhunderts durch. Weil sich die Wirksamkeit in diesen Studien bestätigt hatte, stattete die Australisch Armee ihre Soldaten im Zweiten Weltkrieg mit dem Mittel aus. Die wirksamen Inhaltsstoffe des Öls sind insbesondere die Terpene, genauer gesagt das Terpinen-4-ol. Hochwertiges Teebaumöl enthält bis zu 40 Prozent Terpinen-4-ol.

Zahlreiche in-vitro-Studien haben belegt, dass schon geringe Mengen der enthaltenen Terpine das Wachstum von MRSA, Escherichia coli und Streptococcus pyogenes hemmen. Auch Harnwegsinfektionen sowie Haut- und Muskelinfektionen lassen sich durch das Öl verbessern oder sogar heilen. Weil herkömmliche Antibiotika gerade gegen viele Bakterienstämme kaum mehr etwas ausrichten können, ist Teebaumöl handelsüblichem Antibiotikum stark überlegen. Anders als handelsüblichem Antibiotikum sagt die Alternativmedizin dem Öl zusätzlich eine ursächliche Wirksamkeit gegen Viren und Pilze nach.



5 Olivenblattextrakt

Der Olivenbaum ist ein Ölbaum aus dem Mittelmeerraum, dem Nahen Osten und Südafrika. Seine Blätter enthalten essenzielle ungesättigte Fettsäuren und Stoffe, die den Baum vor Bakterien- und Pilzbefall schützen. Einer der wichtigsten Inhaltsstoffe des Ölbaums ist das Antioxidans Oleuropein. Dieses antioxidative Polyphenol wirkt hoch antibiotisch. Sowohl antimikrobielle, als auch antimykotische und antiparasitäre Eigenschaften werden mit dem Stoff verbunden, der in den Blättern, aber auch in den Wurzeln des Baumes vorkommt.

Das Oleuropein konserviert den Baum sozusagen und ist dafür verantwortlich, dass Olivenbaumgewächse bis zu 1000 Jahre alt werden können. Wie alle Antioxidantien setzt auch Oleuropein freie Radikale außer Kraft und schützt den Baum so vor oxidativem Stress. Um diese Wirkungen auch für den Menschen zugänglich zu machen, hat man schon in frühen Jahren Olivenblattextrakte hergestellt. Heute erfolgt diese Extrahierung über Hydrolyse. Während dieses Herstellungsschritts werden zusätzlich zu dem hoch wirksamen Oleuropein außerdem Elenolsäure und DHPE frei. Die anti-infektive Elenolsäure tötet Bakterien, Pilze und Viren ab.

DHPE wirkt derweil hemmend auf Entzündungsenzyme. Die antimikrobielle Wirkung der Olivenbaumblätter wird von den enthaltenen Flavonoiden, Phytosterinen, Glycosiden und Bitterstoffen sogar noch verstärkt. Schon seit dem vierten Jahrhundert vor Christus wurden die Blätter des Olivenbaums daher als Heilmittel angewandt. Die Wirksamkeit der Blattextrakte hat sich heute in Dutzenden von klinischen Studien bestätigt.